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Prof. Dr. Ulrike Grote zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen

Die Bundesregierung wird zukünftig bei der Analyse globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme auch auf die wissenschaftliche Expertise der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität vertrauen.

Ulrike Grote, Direktorin des Instituts für Umweltökonomik und Welthandel, wurde am 9. November 2016 zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen. Die Berufung gilt bis zum 31. Oktober 2020.

Der WBGU wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio als unabhängiges und wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung eingerichtet. Viele politische Entscheidungen müssen getroffen werden, ohne dass das komplexe Wirkungsgefüge globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme in allen Einzelheiten verstanden ist. Der interdisziplinär arbeitende Beirat, zu dem sechs Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler gehören, bietet den politischen Entscheidungsträgern Orientierung. Er vermittelt komplexe Zusammenhänge, schätzt Risiken ein und schlägt ökologische wie sozioökonomische „Leitplanken” vor, deren Überschreitung vermieden werden sollte.

Politikberatung zum Globalen Wandel dient dazu, eine fakten- und wissensbasierte politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zu ermöglichen sowie Entscheidungsträgern das Handeln unter Unsicherheit zu erleichtern. Dabei geht es insbesondere um vorsorgende Optionen, bei denen unumkehrbare, schwer wiegende Schäden für Mensch und Natur vermieden werden.

     

    Foto: Christian Wyrwa